Bronze für die BSV-Frauen als Belohnung für Leidenschaft und Entwicklung | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Bronze für die BSV-Frauen als Belohnung für Leidenschaft und Entwicklung

Klostermansfeld/RH: Die Frauenmannschaft des BSV 1928 Klostermansfeld hat in der Saison 2025/2026 eindrucksvoll bewiesen, welchen Weg sie in den vergangenen Jahren zurückgelegt hat. Nach Rang fünf in der Vorsaison stand am Ende dieser Spielzeit ein verdienter dritter Platz in der Bezirksoberliga Süd. Die Belohnung für eine Spielzeit voller Entwicklung, Teamgeist und Leidenschaft.

Bereits zu Saisonbeginn deutete sich an, dass mit dem BSV zu rechnen sein würde. Gegen den späteren Meister Weißenfelser HV 91 (30:31) und den Vizemeister BSV „Fichte“ Erdeborn (31:32) unterlagen die Klostermansfelderinnen zwar knapp, zeigten jedoch in beiden Partien starke Leistungen. Es waren frühe Hinweise darauf, dass sich die Mannschaft weiterentwickelt hatte und in der Liga eine deutlich größere Rolle spielen würde als noch im Vorjahr.

Nach einer Phase des Findens wurde das Team von Trainer Maik Reschke und Co-Trainer Marcel Wallis immer stabiler. Mit zwölf Siegen, einem Unentschieden und fünf Niederlagen sammelte der BSV 25:11 Punkte und stellte mit 612 Treffern die treffsicherste Offensive der Liga. Besonders die Rückrunde hatte es in sich. Der viel umjubelte 35:31-Auswärtssieg beim Derby in Wansleben beim BSV „Fichte“ Erdeborn, sowie die Erfolge gegen direkte Konkurrenten wie den TuS Dieskau-Zwintschöna unterstrichen die positive Entwicklung eindrucksvoll.

„Die größte positive Überraschung war für mich die Moral der Mannschaft“

blickt Trainer Maik Reschke zurück. Immer wieder bewiesen die Klostermansfelderinnen große Widerstandsfähigkeit, drehten Rückstände oder behielten in engen Spielen die Nerven. Gleichzeitig wuchs die Mannschaft im Verlauf der Saison immer enger zusammen. Abläufe wurden sicherer, die Kommunikation auf dem Feld besser und das gegenseitige Vertrauen größer.

Ein wesentlicher Faktor für den Erfolg war die mannschaftliche Geschlossenheit. Der BSV war nicht von einzelnen Spielerinnen abhängig, sondern verfügte über zahlreiche Leistungsträgerinnen. Jule Nathow belegte mit 112 Toren Rang drei der Liga-Torschützenliste und war als Werferin wie auch als Vorbereiterin ein zentraler Baustein im Angriffsspiel. Kim Angelstein (84 Tore), Aline Rzepczyk (77), Melissa Wehnert (70) und Laura Erdmenger (64) sorgten ebenfalls regelmäßig für Torgefahr. Besonders bemerkenswert ist, dass Aline Rzepczyk die Siebenmeterwertung der Liga mit 63 Treffern bei einer starken Erfolgsquote von 86,3 Prozent anführt.

Auch die Torhüterinnen Laura Andreas und Annalena Neuse hatten großen Anteil an der erfolgreichen Saison. Hinter einer variablen und engagierten Abwehr steigerten sich beide kontinuierlich und gaben der Mannschaft in entscheidenden Phasen wichtige Sicherheit.

Besonders stolz ist das Trainerteam darauf, dass die Mannschaft trotz Rückschlägen nie aufgehört hat, an sich zu glauben. „Man sieht, dass das Team nicht nur sportlich, sondern auch menschlich gewachsen ist“, fasst Reschke die Entwicklung zusammen.

Ein großer Dank gilt den Zuschauern, Familien, Freunden, Helfern und Unterstützern, die das Team während der gesamten Saison begleiteten. Ihre Unterstützung sorgte gerade in engen Spielen immer wieder für zusätzliche Energie.

Auch wenn die Saison mit der Bronzemedaille bereits ein großer Erfolg war, bleibt die Erkenntnis: Es war sogar noch mehr möglich. Genau darin liegt die Motivation für die kommende Spielzeit. Mit weiterem Fokus auf Abwehrstabilität, Variabilität im Angriff und körperlicher Fitness wollen die BSV-Frauen den eingeschlagenen Weg fortsetzen. Die Saison 2025/2026 hat eindrucksvoll gezeigt, welches Potenzial in dieser Mannschaft steckt.

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