Klostermansfelder blicken auf eine schwierige Saison 2025/2026 zurück | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Klostermansfelder blicken auf eine schwierige Saison 2025/2026 zurück

Klostermansfeld/RH: Nach dem erfolgreichen Klassenerhalt als Aufsteiger in der Saison 2024/2025 wollte die Männermannschaft des BSV 1928 Klostermansfeld im zweiten Verbandsligajahr den nächsten Entwicklungsschritt gehen. Der Auftakt schien dieses Vorhaben zu bestätigen. Mit einem 38:34-Heimsieg gegen den USV Halle III gelang ein erfolgreicher Saisonstart. Doch was folgte, war eine lange und schwierige Spielzeit, die letztlich mit dem Abstieg in die Bezirksoberliga endete.

Nach dem Erfolg am ersten Spieltag blieb der BSV zehn Partien in Folge ohne Punktgewinn. Besonders schmerzhaft waren dabei Niederlagen gegen direkte Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Erst Anfang Dezember konnte die Negativserie im Derby gegen den BSV „Fichte“ Erdeborn gestoppt werden. Das 34:34 war ein wichtiger Achtungserfolg und leitete eine kurze Aufbruchstimmung ein.

Über den Jahreswechsel gelangen sogar drei Siege in Serie. Gegen den HC Aschersleben II (32:31), den USV Halle III sowie die SG Spergau II sammelte der BSV wichtige Punkte und schöpfte neue Hoffnung. Ein nachhaltiger Befreiungsschlag blieb jedoch aus. In den verbleibenden Saisonspielen gelang lediglich noch ein Unentschieden gegen die HT 1861 Halberstadt (40:40) aber keine weiteren Siege. Am Ende standen vier Siege, zwei Unentschieden und 20 Niederlagen bei 703:888 Toren zu Buche. Mit 10:42 Punkten belegte Klostermansfeld Rang 13 und musste gemeinsam mit dem USV Halle III den Gang in die Bezirksoberliga antreten. Auch auf die SG Spergau II wird der BSV dort wieder treffen, denn diese hat freiwillig den Schritt in die Bezirksoberliga angetreten.

Die Ursachen für die schwierige Saison waren vielfältig. Immer wieder gelang es der Mannschaft nicht, ihre Leistung über die gesamte Spielzeit konstant abzurufen. Vor allem in den zweiten Halbzeiten führten Schwächephasen von zehn bis zwanzig Minuten dazu, dass sich die Gegner entscheidend absetzen konnten. Fehlende Konsequenz im Abschluss und nachlassende Wurfquoten machten viele zuvor ausgeglichene Spiele zunichte.

Hinzu kamen zahlreiche verletzungsbedingte Ausfälle, die das Team während der gesamten Saison begleiteten.

„Negativ beziehungsweise ungünstig waren auf jeden Fall die vielen verletzungsbedingten Ausfälle, die unsere Mannschaft die ganze Saison über sehr geschwächt haben“

blickt das Trainerteam um Robby Elsner und Co-Trainer Ronny Zierdt zurück. Auch die frühzeitig feststehenden Abschiede mehrerer Spieler und des Trainers Elsner zum Saisonende hinterließen ihre Spuren im Teamgefüge

Trotz der sportlichen Enttäuschung gab es positive Entwicklungen. Besonders die Spieler der ehemaligen zweiten Mannschaft nutzten ihre Chancen. Durch die personellen Engpässe erhielten sie viele Einsatzzeiten, entwickelten sich sichtbar weiter und integrierten sich erfolgreich in das Verbandsligateam.

Auch individuell setzte der BSV Akzente. Tim Barth erzielte 139 Saisontore und belegte damit Rang 13 der Verbandsliga-Torschützenliste. Besonders stark präsentierte er sich vom Siebenmeterpunkt: Mit 75 verwandelten Strafwürfen und einer Trefferquote von 78 Prozent gehörte er zu den erfolgreichsten Schützen der Liga.

Stolz ist das Trainerteam vor allem auf die Einstellung der Mannschaft:

„Jeder Einzelne hat immer sein Bestes gegeben. Und trotz der schweren Saison haben alle große Lust auf die neue Spielzeit.“

Ein besonderer Dank gilt den Zuschauern und Unterstützern, die das Team bei Heim- und Auswärtsspielen zahlreich begleiteten und auch in schwierigen Phasen hinter der Mannschaft standen.

Für die kommende Saison in der Bezirksoberliga lautet die wichtigste Erkenntnis: Teamgeist und Freude am Handball müssen die Grundlage für einen erfolgreichen Neustart sein. Der Fokus der Vorbereitung ab Juli wird deshalb auf Athletik, Ausdauer und einer stabilen Abwehrarbeit liegen. Nach einer Saison voller Herausforderungen möchte sich der BSV 1928 Klostermansfeld wieder als geschlossene Einheit präsentieren und gemeinsam die Basis für eine erfolgreiche Zukunft legen.

Die Saison 2025/2026 lässt sich aus Sicht des Trainerteams treffend in drei Worten zusammenfassen: Auf und Ab.

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