Straßenbau-Projekte in Klostermansfeld | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Straßenbau-Projekte in Klostermansfeld

Nach der Sanierung läuft der Verkehr auf der Chausseestraße und der Schulstraße in Klostermansfeld wieder gut. Viele andere Straßen im Ort sind jedoch in einem schlechteren Zustand. An einigen Stellen sind bereits deutliche Schäden sichtbar.

„Wir fahren an vielen Stellen auf Verschleiß“

, schätzt Bürgermeister Frank Ochsner ein.

Auch Straßen, die vor etwa 30 Jahren erneuert wurden, müssen inzwischen wieder repariert werden. Teilweise ist es nötig, die oberste Asphaltschicht zu erneuern.
Um größere Schäden zu vermeiden, lässt die Gemeinde jedes Jahr kleinere Schäden wie Risse ausbessern.

„Wir müssen gegensteuern bevor aus kleinen Schäden große werden“

erklärt Frank Ochsner. So saniert die Kommune nach Angaben des Bürgermeisters jährlich rund einen Kilometer Risse in bereits sanierten Straßen.

Das Problem ist vor allem das Geld. Ein großer Teil des Haushalts wird für Umlagen wie die Kreisumlage und die Verbandsgemeindeumlage ausgegeben. Insgesamt sind das rund 1,9 Millionen Euro im Jahr. Dieses Geld fehlt dann für Investitionen vor Ort.

„Aus meiner Sicht wird der Investitionsstau vor Ort nicht ausreichend berücksichtigt“ kritisiert Frank Ochsner.

Die Kommunen bekämen zwar Schlüsselzuweisungen und Investitionspauschalen vom Land, doch über die Umlagen würde ein großer Teil wieder zurückgegeben, kritisiert er. Das Geld fehle dann in der Gemeinde für Investitionen.

Trotzdem versucht die Gemeinde, nach und nach Straßen zu sanieren. Im vergangenen Jahr wurde bereits die Planung für den grundhaften Ausbau der Kurzen Straße und der Ernststraße vergeben. Und auch ein Gehwegabschnitt in der Friedhofsallee soll demnächst saniert werden. Für die Mansfelder Straße ist die Erneuerung der Asphaltschicht geplant.

Ein besonders großes Projekt ist der Ausbau der Siebigeröder Straße. Dieses Bauvorhaben entwickelt sich zum Großprojekt in Klostermansfeld. Seit dem Vorjahr bereitet ein Ingenieurbüro die Arbeiten vor. Am Ortseingang soll eine Verkehrsinsel gebaut werden, damit Autos und vor allem Lkw langsamer fahren.

Baustart für den Ausbau der Siebigeröder Straße könnte möglicherweise noch im Herbst dieses Jahres sein, auch wenn aktuell noch Gutachten fehlen. Insgesamt kostet das Projekt etwa fünf Millionen Euro. Ein großer Teil wird vom Land finanziert. Ohne diese Unterstützung wäre das Vorhaben für die Gemeinde kaum möglich.